Annes Sasson „Was BARF-Profile über Hundefütterung wirklich verraten“

Das ist dir bestimmt auch aufgefallen: Immer mehr Hundehalter möchten die Verantwortung für die Fütterung ihrer Hunde übernehmen und wenden sich vom Fertigfutter ab. Es ist ihnen wichtig zu wissen, was wirklich in den Napf landet. Und natürlich möchten sie ihre Hunde gesund, artgerecht und ausgewogen füttern.

Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste“
Das dies möglich ist, ist klar. Aber gerade als absolute BARF-Befürworterin muss ich oft feststellen, dass gut gemeinte Eigeninitiativen manchmal zu abenteuerlichen „Fütterungskonzepten“ führen. Leider nicht im Sinne der Hunde.
Tierärzte sehen das auch, und manche empfehlen bei dem Wort „BARF“ fast automatisch eine Laboruntersuchung – das sog. BARF-Profil – , um eventuelle Mängel bei den Hunden festzustellen. BARF-Profile sollen also darüber Auskunft geben, ob ein Hund ausgewogen gefüttert wird.

Sinn oder Unsinn?
Aber ist es anhand dieser Untersuchungen überhaupt möglich, die Fütterung zu beurteilen? Können die Zahlen auf dem Papier darauf schließen lassen, dass ein Hund ausreichend (bzw. nicht zu viel) Calcium oder Vitamin A bekommt? Lässt sich an den Befunden ablesen, ob sein Jodbedarf gedeckt ist oder ob er gut mit Phosphor versorgt ist?

Laborbefunde zu interpretieren, ist für mich wie Krimis lesen. Einfach spannend! Deshalb habe ich mich von Beginn an mit den Aussagen dieser „neuen“ Labor-Screens befasst.



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